Sie sind hier: Thema des Monats > April 2010 – Alnatura Bauerntag

April: Alnatura Bauerntag mit Schwerpunkt Bodenfruchtbarkeit

Erstmals fand am 17. März im Frankfurter Ökohaus der Alnatura Bauerntag mit agrarfachlichem Schwerpunkt Bodenfruchtbarkeit statt. Damit wurde auch in diesem Jahr die Zukunftsinitiative für mehr Biolandwirte fortgeführt, die im vergangenen Jahr zum 25-jährigen Jubiläum von Alnatura ins Leben gerufen wurde. Mit der Veranstaltung des Bauerntages möchte Alnatura den Kontakt zu den Landwirten im Sinne einer Wertschöpfungspartnerschaft ausbauen und einen intensiven Austausch ermöglichen. Der folgende Bericht bezieht sich auf den Teil der Veranstaltung, der sich der Bodenfruchtbarkeit im ökologischen Landbau gewidmet hat.

Masterplan Körnerleguminosen

Beispiel einer sechsgliederigen Fruchtfolge mit drei leguminosenfreien Gliedern. © K. Schmidtke

Professor Knut Schmidtke von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden berichtete seinem Vortrag von den wichtigsten Aspekten, die es für den gelungenen Körnerleguminosenanbau zu beachten gilt. Entsprechend des Vortragsuntertitels sollen die im Masterplan Körnerleguminosen erarbeiteten Punkte den Landwirten „Vom Anbaufrust zur Anbaulust“ verhelfen, wenngleich der Anbau noch immer anspruchsvoll bleibt. Professor Schmidtke stellte zunächst dar, dass im Ökolandbau der Anbau von Körnerleguminosen, und insbesondere der Körnererbse, in den vergangenen Jahren stark abgenommen hat. Dies ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass durch Mischinfektionen mit dem Ascochyta-Komplex bei Erbsen enorme Ertragsausfälle von 75 Prozent oder mehr auftreten können. Auch zahlreiche weitere im Boden überdauernde Schaderreger machen den Körnerleguminosen im Biolandbau zu schaffen. Die ersten Empfehlungen aus dem Masterplan Körnerleguminosen zielen entsprechend auf die Fruchtfolgeplanung: Es sind Anbaupausen von mindesten fünf bis sechs Jahren einzuhalten, in manchen Fällen auch bis zu zehn Jahren. Da die Erreger vor allem auch Lupine und Wicke als Wirtspflanzen befallen, sollten diese nicht in einer Fruchtfolge mit Erbsen angebaut werden, auch nicht als Zwischenfrucht. In einer sechsgliedrigen Fruchtfolge empfiehlt Professor Schmidtke drei Fruchtfolgeglieder komplett leguminosenfrei zu halten, um so dem Boden ausreichend Zeit zu Erholung zu geben. Zur N-Erhaltung und –Mehrung empfiehlt er neben Luzernegras als Grünbrache eine Weißkleeuntersaat in den Winterweizen und eine Erdkleeuntersaat in die Körnerleguminose (Erbse und Ackerbohne im Wechsel).

Erdklee als vielversprechende Untersaat

An der HTW Dresden laufen derzeit Versuche mit Erdkleeuntersaaten, die sehr vielversprechend aussehen, da diese Art eine hohe Unkrautunterdrückung aufweist, aber im Versuch zu keinen Ertragseinbußen der Hauptkultur führte. Damit besteht eine Alternative zu Untersaaten mit Weißklee. Weitere Probleme beim Körnerleguminosenanbau treten durch samenbürtige Krankheiten auf, da beim Saatgut nur eine sehr geringe Vorsorge gegen den Befall gesetzlich vorgeschrieben ist. Deshalb wird im Masterplan empfohlen, nur Saatgut sehr guter Qualität zu verwenden und dazu die erweiterten Testmethoden für die Erbse zu nutzen. Knut Schmidtke stellte außerdem dar, dass für einen langfristig erfolgreichen Anbau von Körnerleguminosen die Entwicklung eines differenzierten Futtermittelmarktes notwendig ist. Landwirte müssen die Möglichkeit haben, je nach Verwendungsrichtung die entsprechende Sortenwahl treffen zu können, also z.B. für die Rinderfütterung die buntblühenden, tannin- und alkaloidreicheren Sorten und für die Hühner- und Schweinemast die weißblühenden tanninarmen Sorten. Während manche Schaderreger wie der Gestreifte Blattrandkäfer bisher nicht wirksam reguliert werden können, gibt es bei der mechanischen Unkrautregulierung in Körnerleguminosen neue Erkenntnisse.

Beim Striegeln weniger Rücksicht auf die Erbse nehmen

Professor Schmidtke konnte den Zuhörern zahlreiche neue Erkenntnisse aus dem Masterplan Körnerleguminosen nahebringen. © FiBL, Bild: K.-P. Wilbois

Zwar war bereits bekannt, dass Erbsen sich gut striegeln lassen, jedoch richtete sich bisher der Zeitpunkt des Striegeleinsatzes nach dem Wachstum der Erbse. Dass hier ein Umdenken stattfinden sollte, zeigt Knut Schmidtke anhand neuer Forschungsergebnisse von Martin Hänsel, Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Sachsen. Diese zeigen, dass Erbsen im Jugendstadium gegenüber oberirdischen Sprossbeschädigungen sehr unempfindlich sind, selbst wenn 100 Prozent der Pflanzen beschädigt wurden, entstehen je abhängig Art der Beschädigung (Abschneiden, Abflammen, Verschütten) Ertragseinbußen von maximal einem Drittel beim Abflammen. Werden die Pflanzen nur verschüttet, so entstehen keine Ertragseinbußen. Der Grund dafür ist, dass die Keimblätter unter der Erde bleiben und nur der Spross die Bodenoberfläche durchbricht. Wird dieser beschädigt, wächst in der Blattachsel ein neuer Trieb nach. Somit muss sich der Striegeleinsatz nach dem Bodenzustand und dem Stadium des Unkrauts richten und nicht nach dem Wachstumsstadium der Erbse. Außerdem sollte mit hoher Geschwindigkeit (mindestens 8 bis 12 km/h) gestriegelt werden, um die Unkräuter gut zu verschütten. Diese Angaben gelten auch für die Ackerbohne, nicht aber für empfindlichere, weil oberirdisch keimende Körnerleguminosen wie Lupine oder Sojabohne. Knut Schmidtke schloss seinen Vortrag mit der Empfehlung, Erbsen im Gemenge mit Hafer oder anderen Getreidestützfrüchten anzubauen, da diese über eine gute Beschattung und eine Verringerung der Nmin-Gehalte im Unterboden zur indirekten Unkrautregulierung beitragen und somit die Erträge sichern.

Pfluglose Bodenbearbeitung auf Praxisbetrieben

Dr. Harald Schmidt von der Stiftung Ökologie und Landbau (SÖL) berichtete im Anschluss über zielgerechte Bodenbearbeitung durch den Verzicht auf tiefes Pflügen auf Krumentiefe. Dazu untersuchte er verschiedene Betriebe mit unterschiedlichen, reduzierten Bodenbearbeitungsverfahren. Die Betriebsleiter gaben sehr unterschiedliche Gründe für den Verzicht auf tiefes Pflügen an. Die Landwirte versprechen sich unter anderem Einsparungen beim Dieselverbrauch, eine höhere Schlagkraft, die Vermeidung von Verdichtungssohlen, eine bessere Bodenbelebung, die Verhinderung von Verschlämmung und Erosion durch Pflanzenreste an der Bodenoberfläche usw.

Dr. Harald Schmidt zeigte verschiedene Methoden zur reduzierten Bodenberabeitung auf. © FiBL, Bild: K.-P. Wilbois

Harald Schmidt berichtete von einem Betrieb, der die meisten Bearbeitungsschritte erfolgreich mit dem Gänsefußscharengrubber erledigt. Die Bearbeitungstiefe liegt bei acht Zentimeter und soll nach Möglichkeit noch auf sechs Zentimeter reduziert werden. Der Boden wird überhaupt nicht gewendet. Für den Kleegrasumbruch kommt zusätzlich der Dynadrive zum Einsatz, für die Saatbettbereitung der Zinkenrotor und zur Unkrautkontrolle der Striegel. Zwar sei der Samenunkrautdruck auf diesem Betrieb nun höher als bei wendender Bodenbearbeitung. Dennoch bleibt er in einem akzeptablen Rahmen, wie der Betrieb mit seiner erfolgreichen Saatgutvermehrung zeige. Als weiteres Beispiel stellte Harald Schmidt einen Betrieb mit Dammkulturverfahren vor, das Hauptziel des Betriebsleiters war hierbei eine Verbesserung der Weizenqualität. Zur Pflege der Dammkultur werden neben dem Häufelgerät noch Hacke und Striegel eingesetzt Kleegras wird selbstverständlich nicht in Dammkultur, sondern flach angebaut. Im Gegensatz zu den meisten anderen pfluglosen Bodenbearbeitungsverfahren stellt dieses Verfahren eine Intensivierung der Bodenbearbeitung dar, was an der stärkeren Mineralisierung zur Erhöhung der Weizenqualität deutlich wird.

Je nach Gerät sind die Auswirkungen der reduzierten Bodenbearbeitung unterschiedlich: Pflug und Ecomat wenden den Boden komplett, dadurch werden Pflanzenreste gut eingearbeitet, jedoch kann der Boden zu Verschlämmung und Erosion neigen. Bei der nur flachen oder nicht-wendenden Bearbeitung mit Stoppelhobel, Grubber und Häufelpflug bleiben mehr Pflanzenreste an der Oberfläche und die Bodenstruktur bleibt stabiler. Wird der Boden nicht tief gewendet und nicht intensiv bearbeitet, kann generell eine Humusanreicherung in der oberen Schicht erzielt werden und somit die Tragfähigkeit, Infiltrationsleitung und Stabilität des Bodens verbessert werden. Der Unkrautdruck wird zwar nicht allein durch die Bodenbearbeitung reguliert, dennoch betonte Harald Schmidt, dass die Unkrautregulierung ohne Pflug immer anspruchsvoller sei. Bei den Dieseleinsparungen sind etwa 20 Liter pro Hektar und Jahr möglich, jedoch sollte nicht an den nötigen Arbeitsschritten gespart werden. Die Erträge bei reduzierter Bodenbearbeitung sind bei Druschfrüchten zwar geringer, bei Hackfrüchten bleiben sie aber auf demselben Niveau oder auch leicht darüber während die Grünfuttererträge gesteigert werden. So zog Harald Schmidt das Fazit, dass pflugloses Wirtschaften im Ökolandbau möglich ist, auch wenn es sich anspruchsvoller gestaltet und am Anfang wohl einige Rückschläge eingesteckt werden müssen.

Zwischenfrüchte wirken nicht nur im Boden

Martin Hänsel, selbst Bio-Landwirt und Experte für ökologischen Pflanzenbau am Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie gab in seinem Vortrag wertvolle Tipps zum erfolgreichen Zwischenfruchtanbau. Detaillierte Informationen können in einer Broschüre des Sächsischen Landesamtes (.pdf) nachgelesen werden. Zunächst betonte Martin Hänsel, dass Zwischenfrüchte neben dem ackerbaulichen Nutzen auch ein wichtiges Instrument zur Kommunikation mit den Kunden sind. Die bunten Blüten im Feld wecken das Interesse und signalisieren, dass der Acker ökologisch bewirtschaftet wird. Daneben hat der Zwischenfruchtanbau aber vielfältige positive Wirkungen auf den Boden. Bereits ab einem Bedeckungsgrad von 30 Prozent ist ein deutlicher Erosionsschutz vorhanden, so leisten auch Zwischenfrüchte wie Senf selbst bei geringem Bedeckungsgrad einen ausreichenden Beitrag zum Erosionsschutz. Daneben leisten Zwischenfrüchte einen zentralen Beitrag zur Nährstoffbewahrung im Boden: Der Wassergehalt im Boden ist im Winter in der Regel deutlich geringer. Dadurch versickert weniger Wasser und der N-Austrag wird deutlich verringert. Dazu trägt auch die N-Aufnahme durch die Zwischenfrüchte zur Stickstoffkonservierung bei. Während die meisten Kleearten hierzu weniger geeignet sind, schneiden Lupine, Raps, Weißer Senf, Zottelwicke und Gemenge davon besser ab und nehmen relativ viel N vor dem Winter auf.

Auch beim Zwischenfruchtanbau ist es wichtig Anbaupausen einzuhalten. © M. Hänsel

Betrachtet man die Zuwachsraten verschiedener Zwischenfrüchte, so wird deutlich, dass die meisten Arten die Biomasse am stärksten im September aufbauen. Allerdings weisen Roggen, Hafer und Sonnenblume auch im Oktober noch große Biomassezuwächse auf. Die Ausrede es sei zu spät, lässt Martin Hänsel deshalb so nicht gelten, denn neben den Vorteilen für die Stickstoffkonservierung sei auch die Unkrautunterdrückung bei später Aussaat noch sehr gut. Zwischenfrüchte verhelfen zu höheren Erträgen. So bringt zum Beispiel eine Weißkleeuntersaat in Roggen einen deutlich höheren Ertrag bei der Folgefrucht Hafer, auch der Rohproteingehalt steigt an. Die positiven Ertragswirkungen der Zwischenfrüchte sind umso größer je getreidebetonter die Fruchtfolge, je schlechter der Boden und je höher die Niederschläge sind. Leguminosen wirken dabei ertragssteigernder als Kruziferen, dies gilt besonders für Mais. Auf Trockenstandorten ist jedoch Vorsicht geboten, hier können Zwischenfrüchte durch ihren Wasserverbrauch auch zu Mindererträgen führen.

Wie lassen sich die Zwischenfrüchte nutzen?

Martin Hänsel gab wertvolle Tipps für einen gelungenen Zwischenfruchtanbau. © FiBL, Bild: K.-P. Wilbois

Bei zahlreichen Arten ist eine Futternutzung möglich, besonders die Weidenutzung ab 50dt/ha Aufwuchs ist eine gute Option, während die Silierung durch Witterungsverhältnisse im Spätherbst eher schwierig ist. Wird die Zwischenfrucht gemulcht, gibt es einige Punkte zu beachten: Drohen die Zwischenfrüchte abzufrieren, sollten sie vor dem Abfrieren und nicht nachher gemulcht werden, um hohe N-Verluste zu verweiden. Werden Zwischenfrüchte im Herbst umgebrochen sollte vorher eine Schnittnutzung des Bestandes erfolgen, auf leichten Standorten werden optimalerweise winterharte Zwischenfrüchte angebaut und früh im Frühjahr ungebrochen. Hohe Bestände sollten rechtzeitig zerkleinert vorgerottet werden, frische Grünmasse darf nicht zu tief eingearbeitet werden. Der Aufwuchs sollte nicht verholzen und nicht zu spät vor Winterungen eingearbeitet werden, da sonst Einbußen bei der Nachfrucht drohen. Durch eigenen Nachbau lassen sich die Saatgutkosten für den Zwischenfruchtanbau deutlich senken. Abschließend betonte Martin Hänsel, dass trotz der vielen Vorzüge der Zwischenfrüchte irgendwann die Kostengrenze für deren Anbau erreicht sei und forderte deshalb eine vernünftige Honorierung im Hinblick auf die Umweltleistungen des Zwischenfruchtanbaus.

Podiumsdiskussion zur Bodenfruchtbarkeit

Podiumsdiskussion mit Gyso von Bonin, Martin Hänsel, Klaus-Peter Wilbois, Knut Schmidtke und Christoph Förster (von links). © FiBL, Bild: K.-P. Wilbois

Der Alnatura Bauertag endete mit einer Podiumsdiskussion zum Erhalt und zur Steigerung der Bodenfruchtbarkeit im Ökolandbau. Neben Prof. Knut Schmidtke und Martin Hänsel saßen Gyso von Bonin, Demeter-Landwirt und Christoph Förster, Naturland-Bauer, auf dem Podium. Moderiert wurde die Diskussion von Dr. Klaus-Peter Wilbois (FiBL Deutschland e.V.). Christoph Förster, selbst Leiter eines ehemals viehlosen Betriebes, stellte seine Sorge über die zunehmende „Konventionalisierung“ viehloser Betriebe dar, durch unzureichende Fruchtfolgen gehen zahlreiche Betriebe die Gefahr ein, langfristig Ertragseinbrüche zu erleiden. Gyso von Bonin ergänzte, dass aus seiner Sicht die Viehhaltung entscheidend für einen fruchtbaren Boden sei, in über 30 Jahren konnte er auf seinem Betrieb keine Rückgänge von Nährstoffen oder Erträgen beobachten. Knut Schmidtke und Martin Hänsel waren sich einig, dass die meisten unserer Böden im Tiefenprofil ein hohes Nährstoffpotenzial aufweisen, welches allerdings über eine entsprechende Fruchtfolge mit Tiefwurzlern mobilisiert werden muss. Nährstoffbilanzen und regelmäßige Bodenanalysen können bei der Erkennung von Defiziten helfen, sodass rechtzeitig gegengesteuert werden kann. Zum Beitrag der Körnerleguminosen zur Bodenfruchtbarkeit wurde herausgestellt, dass in jedem Fall das richtige Maß gefunden werden müsse. Wollte man in der Fruchtfolge komplett auf sie verzichten, bleibe einem viehlosen Betrieb nur der Anbau von Futterleguminosen. Läge der Leguminosenanteil insgesamt bei mehr als 35 Prozent in der Fruchtfolge, so sei der Krankheitsdruck zu hoch. In der Runde war man sich einig, dass überjähriges Klee- bzw. Luzernegras mit seinen vielfältigen positiven Wirkungen essentiell ist und auch auf viehlosen Betrieben nicht durch Körnerleguminosen ersetzt werden kann. Dennoch können Körnerleguminosen die Fruchtfolge bereichern und bei vernünftigen Erträgen gute Deckungsbeiträge liefern.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, mit dem Aufwuchs von Klee- oder Luzerne in Reinsaat oder in Gemengen umzugehen: So können Kooperationen mit benachbarten, viehhaltenden Betrieben eingegangen werden oder die Fläche kann, ggf. auch zusammen mit weiteren Bioflächen anderer Betriebe in der Region, durch eine Wanderschäferei beweidet werden. Ferner kann der Aufwuchs auch an Biogasanlagen abgegeben oder kompostiert werden. Außerdem könnte Luzerne, wenn sie sehr schonend getrocknet würde, als hochwertiges Futtermittel verkauft werden. Für die Trocknung seien allerdings kostengünstige Konzepte wie beispielsweise Nutzung von nicht anderweitig verwertbarer Wärme einer Biogasproduktion.

Beim häufig anzutreffenden Mulch von Klee- bzw. Luzernegras ist zu beachten, dass die ersten Schnitte in jeden Fall abgefahren werden sollten, um hohe Lachgasemissionen und eine Minderung der Fixierleistung der Leguminose zu vermeiden. Das Mulchen sollte erst am Ende - frühestens während - der Blüte erfolgen. Unter reger Beteilung der Landwirte an der Diskussion konnte letztendlich der Schluss gezogen werden, dass auch in Zeiten der Verfügbarkeit von ökokonformen externen Betriebsmitteln die Kreislaufwirtschaft die Essenz des Ökolandbaus darstellt.

Vorträge zum Download

Download

Hier erhalten Sie das Thema des Monats April 2010 (.pdf) zum Download.

Impressum

Autorin: Ann-Kathrin Spiegel (FiBL Deutschland e.V.) .
Durchsicht und Redaktion: Klaus-Peter Wilbois, Marion Morgner (beide FiBL Deutschland e.V.) und Werner Vogt-Kaute (Naturland).